Food-Fotos: Mit diesen Tipps gelingen sie immer

Knackiges Gemüse, bunte Salate und saftiges Fleisch – Food-Fotos sehen super aus und sind besonders auf Instagram sehr beliebt. Mit diesen Tipps gelingen deine Schnappschüsse immer!
By: DENNIS / 16.08.2019 / Geschichten

Vor dem Foto

Die richtige Vorbereitung ist elementar – denn frisch sieht dein Essen (und damit auch dein Foto im Anschluss) natürlich am Besten aus. Bevor es fertig ist, solltest du dir also im Vorfeld schon einmal überlegen, wie deine Bilder am Ende überhaupt wirken sollen. Hierfür kannst du bereits einen passenden Hintergrund, das gewünschte Geschirr und Besteck sowie ein Auswahl an Stoffen und anderen Requisiten heraussuchen. So bist du während des Shootings in der Lage, dem Bild eine gewisse Richtung zu geben und schnell Veränderungen vorzunehmen. Außerdem kannst du jetzt schon mal ein paar Testfotos schießen sowie Licht und Wirkung einschätzen.

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Die Requisiten

Du kannst quasi alles benutzen, was du in deinem Haushalt findest. Geschirr, Schalen, Gläser, Karaffen und andere Gefäße. Für die Accessoires lohnt es sich auf jeden Fall, ab und an auf dem Flohmarkt zu stöbern. Ältere Gegenstände verleihen deinen Bildern Charakter und einen gewissen Vintagelook. Auch Servietten, Leinentücher, kleine Holzbretter und Fliesen eignen sich hervorragend. Achte nur darauf, dass diese keine wilden Muster oder zu dominante Farben besitzen und dem Essen die Show stehlen. Sei kreativ – deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.  

Das richtige Licht

Wir arbeiten am liebsten mit natürlichem Licht. Entweder draußen oder in der Nähe eines Fensters. Bei zu grellem Licht helfen weiße Leinentücher, um das Licht ein wenig weicher zu machen. Das funktioniert auch gut bei Lampen, falls das mit dem Tageslicht mal schwierig wird. Gelblich-oranges Abendlicht ist nicht zu empfehlen, weil dadurch alles einen goldenen Schimmer abbekommt.

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Die Zutaten

Hier gilt die Faustregel: Immer frisch! Wer frische Zutaten benutzt, ist schon mal auf dem richtigen Weg. Alles andere wirkt auf dem Foto, nun ja, unschön. Achte beim Kochen darauf, dass du die Zutaten nicht zerkochst, sondern sie schön knackig bleiben und die Farben strahlen. Mit übrig gebliebenen Zutaten, die du nicht zum Kochen verwendet hast, verleihst du dem Foto zusätzliche Authentizität. Gehackte Nüsse, ein Stück Honigmelone oder ein aufgebrochener Granatapfel. So wirkt es weniger gestellt und beinahe so, als wärst du noch nicht ganz fertig.  

Die Farben

Hier kannst du wirklich experimentieren und dich austoben. Selbst eine Hand voll Chia- oder Sesamsamen, verschiedene Kräuter und Gewürz oder eine Handvoll Brombeeren wirken teilweise Wunder für eine ansprechende Optik deines Fotos.

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Nicht zu viel Deko

Hier ist unser Motto: Weniger ist mehr! Wenn du deine Fotos unnötig mit Deko überlädst, geht sehr schnell die Ästhetik verloren. Zu viele Elemente lassen das Bild unruhig wirken. Außerdem muss immer das Gericht und nicht die Dekoration dominieren. Daher halten wir uns deko-technisch eher zurück und empfehlen nur auf ausgewählte und schlichte Deko zurückzugreifen.  

Das Foto schießen

Der richtige Bildwinkel, der passende Bildausschnitt und der goldene Schnitt sind der Schlüssel zu deinem perfekten Bild. Sehr beliebt in der Food-Fotografie sind Top-Shots – also wenn die Bilder direkt von oben gemacht werden. Achte dabei auf die richtige Haltung der Kamera (sie muss ganz gerade sein) und das die Linse genau über dem Gericht ist. Nicht bei allen Kreationen wirkt diese Einstellung optimal. Hier kannst du einfach viel ausprobieren und die für dich schönsten Varianten herausfinden. Das Gericht muss auch nicht immer zentral platziert werden – angeschnittene Elemente geben deinem Bild Leben und Bewegung.

Mit diesem Grundwissen kannst du direkt loslegen und deine Food-Fotografie-Skills testen. Viel Spaß beim Kochen und Fotografieren!