Tipps für heiße Tage: Wie du Lebensmittel vor Hitze schützt

Warme Temperaturen und die Sonne knallt! Für deine Lebensmittel ist die schwül-warme Luft nicht besonders angenehm und lässt diese schnell verderben. Wir zeigen dir, wie du sie am besten davor schützt.
By: DENNIS / 05.07.2019 / Geschichten

Draußen ist es heiß und in der Luft liegt schon das nächste Sommergewitter. Ideale Bedingungen für Mikroorganismen, die sich bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit besonders gut vermehren. Das ist nicht ganz ungefährlich: Bei Milchprodukten, rohem Fleisch & Fisch sowie Speisen, die rohes Ei enthalten, können sich so bei unzureichender Kühlung Krankheitserreger bilden.

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Bei falscher Lagerung von Früchten, milchhaltigen Produkte und Backwaren, verkürzt sich die Haltbarkeit deutlich und die Lebensmittel verderben schneller. Selbst trockene Lebensmittel wie Nudeln, Grieß oder Mehl sind empfindlich bei Hitze und neigen bei Temperaturen von über 20 Grad zur Keim- und Schimmelbildung. Bevor du alles aber voreilig in den Müll gibst, solltest du deinen Sinnen vertrauen: Geschmack, Geruch und Aussehen sind immer noch der beste Test, ob Lebensmittel noch gut sind.

Kleine Einkäufe – richtige Kühlung

Großeinkäufe sind bei hochsommerlichen Temperaturen nicht zu empfehlen – kaufe lieber in kleineren Mengen ein, so dass die Lebensmittel schneller verbraucht werden und nicht unter dem Hitzeeinfluss verderben. Auch die Lagerung im Kühl- und Gefrierschrank schützt sie nicht zwangsläufig davor. Je voller der Kühl- und Gefrierschrank ist, desto höher wird auch hier die Temperatur. Plane deinen Einkauf am besten so, dass alle Kühlprodukte genügen Platz zueinander habe und nicht übereinander gestapelt sind.

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Um die Kühlkette aufrecht zu erhalten, empfehlen wir dir eine Isoliertasche. Schon während des Einkaufs kannst du sicherstellen, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Hitzeempfindliche Produkte, Fleisch, Tiefkühlkost und ähnliches kommt erst zum Schluss in den Einkaufswagen. Direkt nach dem Bezahlen wandern sie in die Kühltasche und von da aus schnellstmöglich in den Kühl- und Gefrierschrank

Vorsicht bei Gewitterluft

Lebensmittel sind gegenüber Gewitterluft besonders empfindlich. Die meisten Obst- und Gemüsesorten halten sich nun am besten im Kühlschrank. Trauben, Himbeeren und Kirschen sowie Blattgemüse, Salate, Möhren und Spargel, aber auch Exotisches wie Avocado und Kiwi solltest du bei den sommerlichen Temperaturen besser kühl lagern. Tomate, Paprika, Gurke, Aubergine und Zucchini gehören eigentlich nicht in den Kühlschrank. Steigen die Temperaturen, solltest du auch diese im Gemüsefach lagern und innerhalb von 3 bis 4 Tagen verbrauchen. Genauso verhält es sich mit Bananen, Melonen, Mangos, Orangen, Äpfeln und Zitrusfrüchten.

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Auch Brot und Gebäck kannst du bei schwül-warmen Temperaturen kurzzeitig im Kühlschrank aufbewahren. Hier sind sie vor Schimmel geschützt, werden aber auch schneller altbacken und verlieren an Geschmack. Außerdem hält Brot länger, wenn du es als ganzen Laib kaufst. Bereits geschnittenes Brot bietet mehr Fläche und Schimmel breitet sich schneller aus.

Wird Milch bei Gewitter sauer?

Zu guter Letzt, die Antwort auf eine alte Bauernregel: Ja! Allerdings nur, wenn diese der schwül-warmen Luft unmittelbar ausgesetzt ist. Bestens geschützt sind Vollmilch, Sahne, Quark oder Joghurt im mittleren Kühlschrankfach.

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